Lea Alexia Stifter von und zu Melk aus der Wachau unter der Enns
(wirklich im Mittelalter zu leben, könnte ich mir nur dann vorstellen, wenn ich einen tapferen Ritter wie den Orlando Bloom oder den Heath Ledger an meiner Seite hätte *g*)
Lea Alexia Stifter von und zu Melk aus der Wachau unter der Enns ist eine von drei Kindern. Ihre Eltern besitzen ein Gehöft in Niederösterreich und sind sehr angesehene Bürger des Markts Melk. Zusammen mit ihren Geschwistern wuchs sie mit Pferden auf und ist eine gute Reiterin. Sie liebt es, in der Natur zu sein und hat auch Spaß, den Bürgern ihrer Heimatgemeinde Streiche zu spielen. Deswegen war sie nicht sehr beliebt, doch sie hat ein Herz nicht nur für Pferde, sondern auch für andere Tiere. Jeden Tag kommt sie mit verletzten oder ausgesetzten Tieren nach Hause. Ihre Eltern konnten das nicht mehr mit ansehen, und noch bevor sie etwas dagegen tun konnten, war Lea Alexia schon mit all’ ihren Tieren und natürlich mit ihrem treuen Pferd Schattenfell von zu Hause ausgerissen. Lea wollte die Welt erkunden, doch mit etwa 40 Tieren war das nicht ganz einfach. So verschenkte sie ihre Lieblinge an einsame und traurige Kinder. Mit ihrer weißen Schimmelstute ritt sie nun nach Süden, um ihre Verwandten in St. Veit a. d. Glan zu besuchen und zu fragen, ob sie dort eine Weile verbringen dürfte, bis sie wüsste, was sie mit ihrem Leben anfangen sollte. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg. Am zehnten Tage ihrer Reise wurde ihr edles Pferd von Banditen gestohlen. Doch Lea Anastasia war sich sicher, dass Schattenfell zu ihr zurückkehren würde. Durch kleine Gaukeleien und tänzerische Begabung schaffte es Lea, ihren Magen zu füllen, denn die Goldtaler, die sie von zu Hause mitgenommen hatte, wollte sie ihren armen Verwandten geben.
Auf der Burg Taggenbrunn bei St. Veit traf sie auf die Soldknechte, eine Schar tapferer Männer und auch Frauen, doch ihre Verwandten in der Stadt waren nicht anzutreffen. Lea Alexia bat dem Hauptmann, sie aufzunehmen, da sie eine Reihe von Begabungen vorzuweisen hatte. Mit dem Schwertweib Brigida, dem Gauklerlehrling Georg, dem Lagerschelm Flink und natürlich den Companie-Hunden freundete sie sich schnell an. Lea Alexia verschwieg nichts von ihrer Herkunft, sehr wohl jedoch, dass sie noch fünf Goldtaler in der Tasche mit sich trägt.Im 21. Jahrhundert nennt man mich Maribel oder Funze, und ich studiere in Linz Design.
